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26.06.2017

Chaos beim 19. Internationalen Weserdrachencup

Ein turbulentes Rennwochenende erlebten die KC Hameln Drachen beim 19. Internationalen Weserdrachencup. Platz sechs auf der Kurzstrecke und Rang fünf auf der Langstrecke war nicht das Ergebnis, wie es sich der verhinderte Trainer Stephan Wollborn im Vorfeld vorgestellt hatte.
 
Irgendwie schien sich alles gegen die Hamelner Drachen verschworen zu haben. Zunächst fiel im ersten Lauf die Zeitmessanlage aus, sodass dieses Rennen nicht gewertet wurde. Als dann auch noch der zweite Lauf wegen einer Kollision nicht gewertet wurde und somit zwei Rennen wiederholt werden mussten, war das Chaos perfekt. Das Team zeigte sich aber zunächst unbeeindruckt und lag nach zwei Läufen auf dem zweiten Platz. Im dritten Lauf des Tages, der unmittelbar nach den beiden Wiederholungsrennen stattfand, machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar und das Team fiel auf den vierten Platz zurück.

Am Abend hatte das Team noch die 2000 Meter-Langstrecke zu absolvieren, die auch zwei Mal gestartet werden musste, da ein Steuermann während der Startphase ins Wasser gefallen ist. Hier mobilisierte das Team nochmal alle Kräfte und nach einem engagierten Rennen landeten die Hamelner auf dem fünften Platz. Das von Trainer Wollborn gewünschte „Treppchen“ wurde dabei nur um sechs Sekunden verfehlt.

Der vierte Vorlauf am Sonntagmorgen beerdigte dann alle Wünsche auf das erhoffte „große Finale“ in der Goldklasse. Der Start klappte, die Streckenschläge waren druckvoll, aber am Ende war das Rennen zwei Sekunden zu langsam, sodass das Team in der Gesamtwertung bis auf Platz sieben zurückfiel und sich somit „nur“ für das B-Finale Gold qualifizierte. Auf der schlechtesten Bahn zeigte das Team dann nochmal Charakter und ließ zwei Boote auf den schnelleren Bahnen hinter sich. „Natürlich hatten wir uns im Vorfeld mehr ausgerechnet, aber die beiden Wiederholungsrennen haben viel Kraft gekostet. Außerdem war das Starterfeld durch die zusätzlichen Betriebssportmannschaften, die aus Hannover, Sterkrade und Frankfurt angereist waren, um ihre Deutsche Meisterschaft auszufahren, erheblich stärker als in den vergangenen Jahren“, fasste Teamcaptain Thomas Meyer-Burgdorff das Regattawochenende zusammen.


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